Köthener Tierhilfe e.V.

Petition der Köthener Tierhilfe e.V.

 

Kastationspflicht freilebender Katzen

09.07.2020

 

Einführung der Kastrationspflicht freilebender Katzen und Freigängerkatzen und Übernahme der Kosten durch Kommunen, aus der freiwilligen Aufgabe muss eine Pflichtaufgabe der Kommunen werden!

Das Problem muss nun nachhaltig gelöst werden, die Städte und Gemeinden sind gefragt, und das bevor der Bestand der verwilderten Hauskatzen nicht mehr einzudämmen ist.

Begründung

Wer sind wir und wofür stehen wir:

Die KÖTHENER TIERHILFE e.V., ein seit 2012 bestehender Verein setzt sich mit seinen engagierten ehrenamtlichen Helfern, Unterstützern und Mitgliedern für die Kastrationspflicht freilebender Katzen ein.

Diese Katzen sind entweder entlaufene Tiere, wurden ausgesetzt oder zurückgelassen, verwildern und zeugen, da sie unkastriert sind reichlich Nachkommen. Wachsen die Kleinen ohne menschlichen Kontakt auf, sind sie sehr scheu, kämpfen allein ums Überleben und verenden oft jämmerlich. Sei es durch Krankheit, Unfälle und leider auch sadistischer Quälerein einiger Menschen.

Theoretisch kann ein einziges Katzenpaar in 10 Jahren bis zu 200.000.000 Nachkommen zeugen. Vorausgesetzt alle Nachkommen überleben, sind es nach 3 Jahren bereits 500 Tiere, nach 5 Jahren bereits 20.000 usw. (Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V., Broschüre KATZENELEND)

Derzeit sind Kastrationen der Straßenkatzen leider noch freiwillige Aufgabe der Kommunen.Städte und Gemeinden sehen keine Notwendigkeit zum Handeln.

Wir erwarten allerdings voller Hoffnung und Zuversicht den Vorstoß unserer Landesregierung Sachsen - Anhalt, mit dem Gesetzentwurf zur Kastrationspflicht endlich eine Handhabe gegenüber Stadt und Gemeinden zu haben.

Bisher wurde der Bestand der schutzlosen Tiere durch Kastrationsaktionen von unserem Verein getragen. Das Problem muss jedoch nachhaltig gelöst werden. Städte und Gemeinden sind hier gefragt, und dies, BEVOR der Bestand nicht mehr einzudämmen ist!

Tierschutz soll Tiere vor vermeidbarem Leid schützen. Seit 2002 ist Tierschutz im Grundgesetz Artikel 20a verankert. 2013 wurde mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes der § 13b eingeführt. Damit sind die Länder ermächtigt, durch Rechtsverordnung den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen zu beschränken oder zu verbieten.

Viele Bundesländer sind einer Katzenschutzverordnung gefolgt, Sachsen - Anhalt bildet hier das Schlusslicht mit zwei Gemeinden: Bad Dürrenberg und Zerbst.

Wir bitten alle tierliebenden Menschen sich für die Kastrationspflicht, besonders freilebender Katzen einzusetzen und diese Petition mitzutragen. Aus unserer Sicht ist es dringend erforderlich, dass aus dieser freiwilligen Aufgabe der Kommunen, endlich eine Pflichtaufgabe wird um dieses unsägliche Katzenleid zu beenden.

Recht herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im Namen der Tiere!!!

Ihre KÖTHENER TIERHILFE e.V.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Köthener Tierhilfe e.V. / Evelyn Schwerdtfeger aus Köthen
Um die Petition mit  ihrer Unterschrift  zu unterstützen, einfach auf Petition klicken, sie werden weitergeleitet :-)

CORONA hat uns nun auch erreicht!

Unser für dieses Wochenende (28./29.03.20)  geplanter Trödelmarkt auf dem Forellenhof "Paschlewwer Freizeit- & Ferienhof" in

Großpaschleben - ABGESAGT,

 

Geschäfte, die freundlicherweise unsere Spendendosen aufgestellt und für uns gesammelt haben - GESCHLOSSEN.

 

Uns fehlen dadurch die notwendigen Gelder für Kastrationen!

Kommunale Unterstützung gibt es nicht, da es eine freiwillige Aufgabe ist.

Wer kann uns auch in der CORONA- Krise helfen und unterstützen?
Die nächsten Welpen sind bestimmt schon unterwegs..

 

Überweisung: Köthener Tierhilfe e.V.
KSK: IBAN: DE55800537220305010042 BIC: NOLADE21BTF
Paypalkonto: koethener-tierhilfe@gmx.de
Gooding: Spenden u/o Einkauf "feed a cat" https://www.gooding.de/koethener-tierhilfe-e-v-81570
Betterplace: Spenden https://www.betterplace.org/…/…/38639-kothener-tierhilfe-e-v


Spendenquittungen werden selbstverständlich auf Wunsch übersandt, bitte im Verwendungszweck Adresse angeben, Danke!

Auch unser Verein hat sich der Kastration freilebender Katzen verschrieben.

Das Geld für Kastrationen fehlt also, das Elend der Straßenkatzen bleibt. Und obwohl wir kastrieren, werden es immer mehr unkastrierte Katzen und Kater in unserem Landkreis die ums Überleben kämpfen, oft krank sind und sich unkontrolliert weiter vermehren.

Wir können nur hoffen, dass tierliebe Menschen uns weiter bei unserem Projekt unterstützen, damit wir nicht südländische Verhältnisse bekommen!

Es muss endlich eine bundeseinheitliche Gesetzgebung her!
Kastration muss zur Pflichtaufgabe und darf nicht auf Kommunen abgewälzt werden!

Information zum Thema Straßenkatzen beim deutschen Tierschutzbund: https://www.tierschutzbund.de/…/heim…/katzenschutz-kampagne/

 

 

Zum Artikel in der Volksstimme vom 29.06.2020 einfach auf das Bild (Deutscher Tierschutzbund) klicken.

 

Die Stadt Zerbst hat seine Gefahrenabwehrverordnung -
Das hat der Stadtrat jetzt beschlossen – ohne weitere Diskussion verabschiedeten die Kommunalpolitiker die neue Gefahrenabwehrverordnung!!!

Karte:Gemeinden-Katzen-Kastrationspflicht / Stand; Mai 2017

Kastrationspflicht in Sachsen-Anhalt

Von 218 politisch selbstständigen Städten und Gemeinden (Stand: 29.06.2020).
° Bad Dürrenberg
° Zerbst für alle nachdem 01.08.2020 geborene Katzen

Tiere haben es auf dieser Welt ziemlich schwer mit uns Menschen. Wir berauben sie ihrer Lebensräume, nehmen ihnen die Würde indem man sie zur Schau stellt, quälen sie in der industriellen Tierproduktion bis ins Unerträgliche. Wir berauben sie ihrer Felle, einzelner Körperteile und ihres Fleisches. Wir  sprechen ihnen des Profites wegen alle Rechte ab. Sie lassen ihr Leben in Laboren und Schlachthäusern wegen der Ignoranz, der Gier und der Hartherzigkeit der Menschen. Danke sagen wir den Organisationen, Gruppierungen und Parteien, die alles daran setzen, dies zu ändern oder zumindest erträglich zu machen. Man sollte Ihnen die Stimme und nach Möglichkeit die finanzielle Unterstützung gewähren, die sie für ihre Arbeit benötigen.

 
Aber nicht vergessen sollten wir die Tierschutzarbeit vor unserer Haustür. Tierquälereien in den Haushalten der Städte und in dörflichen Regionen sind nicht abgeschafft. Noch immer ist das Aussetzen, Vernachlässigen und Töten von Haustieren  gängige Praxis. Da wir eine wichtige Voraussetzung zum Vermeiden von Überpopulationen bei unseren Hauskatzen in der Kastration sehen, haben wir dort unseren Tätigkeitsschwerpunkt gesetzt. Doch ein Verein ist nichts ohne engagierte Mitglieder, helfende Mitmenschen und Sponsoren. Bitte honorieren Sie unsere Arbeit durch Anerkennung und Unterstützung jeglicher Art.
Die Tiere und wir sagen Danke.
 

 

"Der untrügliche Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist,  wie sie die Tiere betrachten und behandeln"                                                       ( Berthold Auerbach)

Zwei unserer "Buschbabys" - Findelkinder 28.10.2019 im Trinumer Busch
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