Presseartikel 2012 - 2016

Streicheln, füttern, spielen

Ehrenamtliche Katzenfreunde in Köthen gesucht

MZ 06.10.2016 | Doreen Hoyer

Evelyn Schwerdtfeger, Vorsitzende der Tierhilfe Köthen, mit einer herrenlosen Katze Foto: Heiko Rebsch

 

Köthen - Die Kätzchen machen einen fidelen Eindruck. Sie spielen mit kleinen Bällen, lassen sich streicheln, kugeln über den Fußboden. Eigentlich ein Bild des Glücks. Es fragt sich nur: Wer möchte ihnen ein Zuhause geben? Und wer wird sich um die kümmern, die nicht gleich vermittelt werden können?

Diese Fragen treiben Evelyn Schwerdtfeger um. Sie ist Vorsitzende des Vereins Köthener Tierhilfe und kümmert sich mit ihren Mitstreitern derzeit um mehrere Dutzend Katzen. Für etwa 20 der Tiere sucht Schwerdtfeger nun neue, liebevolle Besitzer.

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Rettung

Tierschützer holen Katzen aus Obdachlosenunterkunft

MZ Köthen 08.08.2016 | Doreen Hoyer

 Einsatz in der Augustenstraße Foto:Hoyer

 

Köthen - Man könnte es als Ironie bezeichnen, dass die Geschichte ausgerechnet am internationalen Katzentag die Runde machte: Am Montag verbreitete sie sich in einer Facebookgruppe.

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Schließlich trifft Evelyn Schwerdtfeger ein. Die Tierschützerin hatte den Stein ins Rollen gebracht, indem sie auf Facebook berichtete, wie die junge Katze zu Tode gekommen ist

 

Sie habe besagte Katze, die sehr krank gewesen sei, erst vor kurzem in Absprache mit den Besitzern zum Tierarzt gebracht - wenig später wurde ihr berichtet, das Tier sei mehrfach gegen eine Wand geschlagen und durch einen Kehlschnitt getötet worden. „Das hat mich schwer getroffen“, sagt sie.

Tierschützerin holt Katzen aus dem Haus

Mit einigen Unterstützern geht Schwerdtfeger schließlich ins Haus, um die Katzen zu holen. Sie finden das tote Tier und nehmen vier weitere Katzen mit. Noch etwa sechs, schätzt die Tierschützerin, lebten wohl im Haus.

 

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Super Sonntag Köthen 17./18. Januar 2015
Super Sonntag Köthen 17./18. Januar 2015
Katze Frieda sucht ein neues Zuhause. Foto: Peter Möllers
Katze Frieda sucht ein neues Zuhause. Foto: Peter Möllers

Helfer brauchen Hilfe

Wochenspiegel Köthen 21.01.2013 | Torsten Waschinski
 

Pfaffendorf (pm). Rund zehn große Schuttcontainer waren nötig, um das Haus in Pfaffendorf zu entrümpeln. Jedes Wochenende war der Köthener Tierhilfe-Verein mit Freunden, Bekannten und Verwandten im Einsatz, um ein Auffanglager für hilfebedürftige und streunende Katzen zu schaffen. Neue Fenster sind drin und sogar ein neues Dach ist drauf, Kellerfenster wurden dichtgemacht.

„So kann der Bau dem Winter trotzen“, sagt Vereinschefin Evelyn Schwerdtfeger. Doch jetzt kommt alles etwas ins Stocken. Nicht nur wegen des Wetters, es fehlt auch ein handwerklicher Tierfreund, der einen Giebel von innen mit Gasbeton verblendet. Das Material ist schon da. Bevor dies nicht geschehen ist, kann der Innenausbau nicht weiter gehen. Die finanziellen Mittel sind erschöpft. Einen Zuschuss konnte der Verein noch nicht verbuchen. Momentan stützt sich alles auf Spenden. Das hat gerade gereicht um Futter zu kaufen und verletzten, sowie kranken Katzen zu helfen. „Eigentlich müsste jetzt die Aktion mit der Kastration streunender Katzen beginnen, um die Vermehrung einzudämmen“, so Schwerdtfeger. Um die Hundert Euro kostet das pro Tier. Doch dafür ist kein Geld da.

Aber es gibt auch Erfolge zu verzeichnen. Von den 56 Katzen, die zwischenzeitlich von den Mitgliedern beherbergt wurden, konnte für den größten Teil ein neues Zuhause gefunden werden. Wenn bei jemand so ein Stubentiger auf der Wunschliste steht, kann er sich vertrauensvoll an Evelyn Schwerdtfeger wenden (Telefon: 0178 8072240).  

 

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Verein Tierhilfe sorgt für wilde Katzen

 

MZ 03.10.2012

von Ute Hartling-Lieblang

 

 

 

Mitglieder des Köthener Vereins Tierhilfe, darunter Tierärztin Angelika Todte (vorn l.), die Vorsitzende Evelyn Schwertfeger (hinten l.), Bärbel Naumann und Sandra Schwarzkopf (vorn r.) kümmern sich um kleine Streuner. (FOTO: HEIKO REBSCH)

 

Den Welttierschutztag am Donnerstag nimmt der Köthener Verein Tierhilfe zum Anlass, um auf die große Anzahl wilder herrenloser Katzen in der Stadt aufmerksam zu machen, die sich nicht nur unkontrolliert vermehren, sondern oft auch krank oder verletzt sind.

 

Köthen/MZ - "Anfangs haben sie sich ganz schön gewehrt und waren kaum zu bändigen", erzählt Evelyn Schwertfeger über ihre Schützlinge. Inzwischen haben sich die kleinen Katzen an ihre neue Umgebung und die menschliche Pflege gewöhnt, schildert die Vorsitzende des Vereins Köthener Tierhilfe.

Schon vor der Gründung im Juli dieses Jahres hat sich die Köthenerin um Streunerkatzen gekümmert, die in Parkanlagen, auf Friedhöfen oder in Gartensparten ihr Dasein fristeten. Dort sind sie nicht nur selbst anfällig für Krankheiten, sie können - wenn sie nicht regelmäßig entwurmt werden - auch Menschen krank machen. Vor allem Spulwürmer in Sandkästen auf öffentlichen Spielplätzen sind ein Ansteckungsherd, erklärt die promovierte Tierärztin Angelika Todte, die im Vorstand des Vereins mitarbeitet. Das größte Problem aber sei die unkontrollierte Vermehrung der Tiere.

Den Welttierschutztag möchte der junge Verein zum Anlass nehmen, um erneut auf seine Arbeit aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit um Unterstützung bei den Vorhaben zu bitten. Dafür haben die Mitglieder eine Spendendose eingerichtet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mit diesen Spenden möglichst viele Streunerkatzen einer Sterilisation oder Kastration zuzuführen und sie gleichzeitig zu entwurmen. Wenn möglich sollen dafür geeignete Katzen danach an Tierliebhaber vermittelt werden, die sich beim Verein jederzeit melden können. Geplant ist auch die Einrichtung einer Auffangstation mit sieben Katzenzimmern.

Ein geeignetes Objekt in Pfaffendorf wurde bereits erworben. Dort haben die Vereinsmitglieder, unterstützt von mehreren Helfern, schon tatkräftig Hand angelegt, um das Objekt, in dem auch eine Wohnung für den ehrenamtlichen Betreuer und ein Büro entstehen sollen, zunächst einmal zu entrümpeln. Ziel ist es, das Haus 2013 der Nutzung zu übergeben. Bis dahin werden vor allem Katzenkinder in vier privaten Pflegestellen liebevoll betreut. "Wir wurden schon rege in Anspruch genommen, seitdem erstmals über uns berichtet wurde", erzählt Evelyn Schwertfeger. Derzeit werden 20 Katzen ehrenamtlich betreut, unter anderem von Bärbel Naumann und Sandra Schwarzkopf. Die Tiere stammen aus einem Garagenhof in der Maxdorfer Straße oder vom Lachsfang. Eine Katzenmutter mit drei Jungen wurde in einem Karton am Abzweig Großbadegast einfach ausgesetzt, schildert Schwertfeger. Besorgte Bürger hatten den Verein darauf aufmerksam gemacht.

 

"Köthener Tierhilfe" will Aktivistenarbeit leisten

 

Wochenspiegel 14.09.2012

 

Köthen (pm). Normal müsste am Tierheim in Köthen, wegen Überfüllung geschlossen stehen. Gemeint sind die vielen Katzen, die hier beherbergt werden und es werden immer mehr.
Die streunenden Tiere vermehren sich rasant. Begünstigt wird das Ganze noch durch die Tierliebe vieler Anwohner, die die Tiere regelmäßig füttern.
Eine Hand voll Tierschützer hat sich jetzt ein Herz gefasst und einen Verein gegründet, der sich vorrangig diesem Problem widmen will, um auch langfristig das Tierheim zu entlasten. Ziel ist es, die Vermehrung einzudämmen. Unter der Führung von Dr. Angelika Todte, (Tierärztin), Daniela Lotter (Tierärztin) sowie Nora Stephan und Evelyn Schwerdtfeger sollen die Tiere eingefangen, sterilisiert beziehungsweise kastriert und dann wieder ausgesetzt werden.
Aber auch die Vermittlung von Jungtieren in liebevolle Hände, Operationen und Pflege von verletzten Tieren haben sich die Mitglieder auf die Fahne geschrieben.
Wer sich hier mit einbringen möchte, ist herzlich willkommen. Ob Mitglied oder Fördermitglied, jeder der helfen will, ist gern gesehen. Eine Finanzierung ist aus Zuschüssen der dafür prädestinierten Institutionen, (Lotto, Sparkassen, Stadt) vorgesehen. Ein Internetauftritt ist auch in Vorbereitung, wo sich Interessenten über eine Mitgliedschaft oder Spenden informieren können.

Es sind alle Leser aufgerufen, dem Verein mitzuteilen, wo sich streunende und freilebende Katzen aufhalten oder gefüttert werden, um sich zahlenmäßig einen Überblick zu verschaffen. Das kann telefonisch bei Frau Naumann unter der Rufnummer: 03496 214000 geschehen oder per E-Mail unter:
koethener-tierhilfe@gmx.de

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 MZ Köthen vom 27.08.2012

Ein Herz für die Miezen

 

 "Wir sehen uns als Ergänzung." sagt die Vorsitzende Köthener Tierhilfe, Evelyn Schwerdtfeger. (FOTO: Noack) Von Katrin Noack

 

 Der Verein Köthener Tierhilfe möchte sich vor allem herrenlosen Katzen annehmen. Die Vorsitzende will den Tierschutz in der Stadt ergänzen.

Köthen/MZ. 

"Wir wollen das Übel an der Wurzel packen", sagt Evelyn Schwerdtfeger. Die Vorsitzende des neu gegründeten Tierschutzvereins Köthener Tierhilfe e.V. meint damit vor allem das Problem der herrenlosen Katzen in der Stadt, die oft verletzt und krank sind und sich zudem häufig unkontrolliert vermehren. "Freilaufende Hunde werden entdeckt, Katzen nicht", weiß Schwerdtfeger, die selbst seit Jahren regelmäßig Katzen bei sich zu Hause aufnimmt. Sie dort pflegt, sterilisieren lässt und wieder aufpäppelt. Wenn sie gesund sind, sucht sie nach neuen Haltern - auf eigene Kosten. Bis zu 1500 Euro hat sie schon in manch eine Katze investiert. Dennoch: "In den letzten vier Jahren habe ich 80 Katzen vermittelt", schildert sie und zeigt einen dicken Ordner, in dem sie Fotos "ihrer" Katzen und deren Vermittlungsverträge gesammelt hat.

Doch die Köthener Tierhilfe will sich nicht nur um die Katzen kümmern, die sonst keiner will. Das sei ihr persönliches Anliegen. "Wir wollen den Tieren helfen, die Mitglieder entscheiden, wo und wie wir uns engagieren", erklärt die Vereinsvorsitzende. Bisher sind elf Mitglieder in dem Verein organisiert, im Vorstand sind neben Evelyn Schwerdtfeger eine Juristin und die beiden Tierärztinnen Daniela Lotter und Angelika Todte. Gegründet wurde der Verein am 27. Juli.

Dass es ihn nun gibt, "ist so gewachsen", erklärt Evelyn Schwerdtfeger. Bereits vor der Gründung des Vereins haben sie und auch die Tierärztin Todte sich bereits der kranken und auch schwer verletzten Katzen angenommen. Allerdings "schaffe ich das kräftemäßig nicht mehr allein", sagt die Vereinsvorsitzende, die sonst in ihrem Büro am Neustädter Platz Immobilien verkauft und vermietet. Die Anfragen, ob sie diese oder jene geschundene Katze bei sich aufnehmen könne, seien nicht weniger geworden.

Zwar hat der Verein seine Arbeit erst aufgenommen, doch es gibt schon konkrete Pläne. Für eine Auffangstation für Katzen, in einem Haus mit 3 000 Quadratmetern Garten in Pfaffendorf zum Beispiel. Hier sollen die Tiere "zügig gesunden und vermittelt werden", erklärt die Vorsitzende das Ziel. Dabei sei noch genug Raum, um beispielsweise einen Hundeplatz einzurichten. Zudem möchte der Verein die Kastration und Sterilisation herrenloser Katzen vorantreiben. "Wir betreuen vier OP-Plätze, könnten das aber noch erweitern", schildert die Vorsitzende.

Das Engagement dieses zweiten Tierschutzvereins möchte Evelyn Schwerdtfeger jedoch nicht als Konkurrenz zur Arbeit des Köthener Tierschutzvereins, der das Tierheim in der Fasanerie betreibt, verstanden wissen. "Wir sehen uns als Ergänzung", sagt sie und verweist noch einmal auf das Anliegen der Köthener Tierhilfe. "Wir wollen den Tieren helfen." 

 
 
 
 
Logo Köthener Tierhilfe e.V.
Logo Köthener Tierhilfe e.V.

Anhalt-Bitterfeld Auch Oskar trauert um Fritzchen

MZ Köthen 26.11.2009 | WLADIMIR KLESCHTSCHOW UND UWE LEHMAN

 

WULFEN/KÖTHEN/MZ. -

Davon zeugen sogar etliche Zettel mit "Suchanzeigen", die inzwischen an diversen Stellen im Dorf angebracht worden sind.

 

Die Wulfenerin Ingrid Schwan gehört zu jenen, die einen solchen Verlust beklagen. Ihr zweijähriger Kater Fritzchen ist seit Ende Oktober spurlos verschwunden. "Wir sind traurig, meine Enkel sind traurig, sogar Hund Oskar ist traurig", so ihre Reaktion auf das Verschwinden ihres geliebten Tieres. "Oskar und Fritzchen waren ein Herz und eine Seele", blickt Ingrid Schwan zurück.

Insgesamt neun Tiere sind in Wulfen in der letzten Zeit spurlos verschwunden. In der Diebziger Straße die fünf Monate alte Katze "Mini", in der Zillge, in der Gartenstraße und in der Damaschkestraße sind Tiere weg. Bei Bernd Kullrich sind sogar drei Katzen innerhalb weniger Tage weg. "Sie waren alle kastriert und geimpft. Der Verlust tut weh. Wer macht so etwas?" fragt sich Bernd Kullrich.

Das Verschwinden von Katzen ist jedoch nicht nur in Wulfen ein Problem. Evelyn Schwerdtfeger aus Köthen vermisst bereits seit dem 16. Juni Dolly, eine ihrer drei Katzen. Die Immobilienmaklerin hatte die graue sibirische Waldkatze eineinhalb Jahre zuvor aus einer verwahrlosten Zucht freigekauft und gesund gepflegt. "Am frühen Nachmittag hat mein Mann Dolly rausgelassen", erinnert sich Frau Schwerdtfeger. "Normalerweise kam sie immer zurück. An diesem Tag jedoch nicht."

Schon am nächsten Tag startete Evelyn Schwerdtfeger, die am Großen Neumarkt wohnt, eine intensive Suchaktion. Sie schaute an verschiedenen Stellen draußen nach. Denn die Katzen sind oft verspielt und verstecken sich gern. Aber sie fand: nichts. Sie fragte in der Nachbarschaft nach, klebte überall Suchzettel, veröffentlichte sogar ihre Suchanzeige in einer Zeitung. Ergebnislos.

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Bußgeldkatalog: Tierschutz
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Tiere > Köthener Tierhilfe e.V.
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